Herzensangelegenheit

ASB Wünschewagen macht es möglich: Ein letztes Mal den Fuß ins Watt halten

Kennen Sie den ASB Wünschewagen? Unser Redaktionsteam ist durch eine tolle Reportage auf das Projekt aufmerksam geworden. Diese Reportage hat unser Herz berührt. 

ASB Wünschewagen

Der ASB steht für den Arbeiter-Samariter-Bund. Seit wenigen Wochen gibt es das ehrenamtliche Projekt auch in Bremen. Damit ist der Wünschewagen nun bundesweit im Einsatz. Das Ziel: Menschen ihren letzten Wunsch erfüllen. Das Projekt erfüllt seit 2014 die größten Herzenswünsche. Bisher wurden über 1.000 Wünsche wahr! Ob das Meer sehen, ein Konzert besuchen oder noch einmal die Atmosphäre eines Stadiums erleben - der Wünschewagen unterstützt da, wo Familie und Freunde es nicht können. Je nach medizinischem Zustand des Menschen, wird der Transport eine große Herausforderung und zudem auch ein Risiko. Dank vieler ehrenamtlicher Fachkräfte (von Pflegern, Krankenschwestern bis hin zu Feuerwehrleuten) ist dies überhaupt möglich. Finanziert wird der Wünschewagen ausschließlich durch Spenden. Die Spenden finanzieren nicht nur die Fahrt für den Wünschenden, sondern auch für eine Begleitperson. Der Wünschewagen an sich ist bereits ein tolles Konzept, was bewegt, umso schöner ist es aber, dass das Erlebnis auch zusammen mit einer Begleitperson erlebt werden darf. 

Noch einmal das Meer sehen...

Dies ist der letzte Wunsch von Guido Fischer. Herr Fischer ist 91 und schwer krebskrank. Er möchte seine Erinnerung auffrischen und im Besten Fall, noch einmal die Füße ins Watt halten. Die Fahrt geht für Herrn Fischer, zusammen mit seinem Sohn nach Tossens am Jadebusen. Seine Schwiegertochter wartet hier auf die beiden. In Begleitung von einer Krankenschwester und einem Rettungssanitäter geht es nach dem prüfen, ob er genügend Schmerzmittel hat, los. Der ASB Wünschewagen hat eine medizinische Notausrüstung an Bord, um reagieren zu können. Am Meer angekommen, ist Herr Fischer kaum noch zu halten. Mit aller Kraft versucht er sich hinzustellen, um noch einmal im Meerwasser stehen zu können. Nach 20 Jahren ist es das erste Mal, dass ihm die Meeresbrise um die Nase weht. Wie schön, dass es das Projekt des ASB Wünschewagen gibt. Das zufriedene und glückliche Lächeln auf Herrn Fischers Gesicht spricht Bände. 

Spenden

Zu oft wird ein gesunder Körper als selbstverständlich hingenommen. Ich fasse mich hierbei an die eigene Nase. Unser Büro ist nur 500 Meter vom Wattenmeer entfernt und zu oft wird dieser Luxus gar nicht genutzt. Lesen Sie doch einfach mehr über das Projekt des ASB Wünschewagen unter www.wuenschewagen.de. Jede Spende unterstützt Wünsche wie von Herrn Fischer in Erfüllung zu gehen. 

 

Über den Autor des Artikels

Danielle Wien

Marketingmanagerin

Von London nach Cuxhaven - ich liebe es dort zu leben, wo andere Urlaub machen.