Cuxhaven hautnah

Jan Cux und Cuxi

Erkennbar an seiner blauen Mütze und blauem Anzug findet man das blonde Männchen – meist als Aufkleber oder in Begleitung von Cuxi – an fast jeder Ecke Cuxhavens. Seit fast 50 Jahren ist Jan Cux die Werbefigur des Nordseeheilbads Cuxhaven.  

Vom Müllmann zum Maskottchen 

Geboren wurde Jan Cux in der Schillerstraße im Lotsenviertel Cuxhavens. Erfunden wurde er von der Schriftstellerin und Malerin Magda Roos, die in den 60er-Jahren eine Kolumne für die Cuxhavener Nachrichten mit der Figur illustrierte. Jan Cux stellte dabei einen einfachen Bürger Cuxhavens dar, denn er arbeitet als Müllmann. 
Ursprünglich war Jan Cux ein älterer Seemann mit Pfeife im Mund. Im Auftrag der Kurverwaltung verwandelte der Grafiker Kurt Moldenhauer, der Schwager von Magda Roos, die Figur in den blonden Jungen. Das Vorbild dafür war Magdas Sohn Andreas. Vorbild für das weibliche Pendant Cuxi, die 1973 für eine Werbekampagne der Cuxhavener Straßenreinigung gestaltet wurde, war Moldenhauers Nichte. 
Im Januar 1972 konnte man zum ersten Mal Jan Cux auf den Fahrzeugen der Cuxhavener Straßenreinigung entdecken. Weil die Cuxhavener ihn direkt ins Herz schlossen, wurde er 1973 die offizielle Werbefigur Cuxhavens. 

Jan Cux weltweit 

Stand 2000 werden jährlich etwa 250.000 Jan-Cux-Aufkleber gedruckt und auf den Markt gebracht. Vermutlich sind es inzwischen wohl noch mehr. Inzwischen findet man die Aufkleber nicht nur in Cuxhaven, sondern sogar international. Das Maskottchen wurde wohl bereits in Amerika, Australien und sogar an der Chinesischen Mauer entdeckt. 
Inzwischen gibt es neben Aufklebern etliche weitere Merchandise-Artikel von Jan Cux – von Schlüsselanhängern und Magneten über Strandtaschen und T-Shirts bis hin zu Tischsets und Postern. 
Große Holzfiguren der beiden Maskottchen findet man in der Schillerstraße im Lotsenviertel Cuxhavens, auf dem Wikingerschiff-Spielplatz beim Strandhaus Döse und in Duhnen auf dem Abenteuerspielplatz beim Kreisel. 
Wer genau hinschaut, kann Jan Cux und Cuxi übrigens auch auf einer der Platten am Brunnen am Kaemmererplatz wiederfinden.  

Über den Autor des Artikels

Nicole Tegtmeyer

Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement