Cuxhaven hautnah
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Lagebericht Corona in Cuxhaven

Fast 2 Wochen sind seit unserem letzten Statusbericht zu Corona in Cuxhaven vergangen, doch groß hat sich die Situation nicht verändert. Die beschlossenen Maßnahmen bis 19.04. sind weiterhin in Kraft, weshalb das öffentliche Leben weitestgehend heruntergefahren ist. Die Zahl der Infizierten steigt dank der Maßnahmen nur langsam an, viele sind aber bereits wieder gesund. Ohne Tagesgäste und Urlauber ist die Stadt sehr ruhig. 

Aktuelle Zahl der Infizierten 

Im Landkreis Cuxhaven gibt es aktuell 77 bestätigte Fälle (eine mehr im Vergleich zum Vortag), davon sind 49 bereits wieder gesund. Bislang gab es drei Todesfälle, davon einen in der Stadt Cuxhaven. Noch erkrankt sind 25 Personen, von denen sechs Personen stationär, davon eine auf der Intensivstation, behandelt werden. (Stand: 13.04. 12 Uhr) 

Untersagung des Tagestourismus 

Am 08.04.2020 ist die Allgemeinverfügung zur Untersagung des Tagestourismus von außerhalb in Kraft getreten. Bis zum 19.04.2020 ist Personen, die ihren ersten Wohnsitz nicht im Landkreis Cuxhaven oder der Seestadt Bremerhaven haben, der Aufenthalt im Cuxland zu touristischen Zwecken nicht erlaubt. Besuche innerhalb der Kernfamilie (Eltern, Kinder sowie deren Lebenspartner) sind gestattet, Kontakte sollten aber auf ein Mindestmaß reduziert werden. 

Osterwochenende 

So leer waren die Cuxhavener Straßen an Ostern wohl noch nie. Nach Angaben der Polizei haben sich am Wochenende keine Touristen an den Cuxhavener Stränden befunden. Es wurden einzelne Ordnungswidrigkeiten registriert, weil sich teilweise Grüppchen gebildet hätten. Auch Cuxhavener blieben größtenteils zuhause und genossen besonders am Ostersonntag das traumhafte Wetter im Garten. 

Schulöffnungen 

Bislang sind Schulen bis Ende dieser Woche geschlossen. Dass alle Schüler in Niedersachsen ab 20.04. wieder wie gewöhnlich zur Schule gehen, schließen bereits viele aus. Wie weiter vorgegangen wird, soll wohl am 15.04. von der Landesregierung beschlossen werden. 

Kriminalität stark gesunken 

Das öffentliche Leben ist fast vollständig heruntergefahren. Das bietet weniger Gelegenheiten für Einbrüche und Diebstähle. Bei Einbrüchen habe es laut Landeskriminalamt einen Rückgang von knapp über 50% zum Vorjahr gegeben. Beim Taschendiebstahl seien es sogar über 90%. 

Über den Autor des Artikels

Nicole Tegtmeyer

Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement